Hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden. Was nicht dabei ist, beantworten wir Ihnen gerne persönlich.
Österreichische Sprachfärbung und viele regionale Aussprachen funktionieren in unseren Tests gut. Die aktuelle Lena-Version hat die vorgesehenen Härtetests bestanden.
Trotzdem kann Spracherkennung bei sehr starkem Dialekt, Hintergrundlärm oder seltenen Eigennamen Fehler machen. Die Assistentin wird deshalb so eingerichtet, dass sie bei Unsicherheit nachfragt oder Angaben buchstabieren lässt, statt zu raten.
Praxisbegriffe, häufige Tiernamen und regionale Eigennamen werden vor der Live-Schaltung gemeinsam getestet und können als bevorzugte Begriffe hinterlegt werden.
Die Stimme ist sehr nahe am natürlichen Sprechen – mit Pausen, Betonungen, leichten Bestätigungslauten („mhm", „verstehe"). Die meisten Anrufenden erkennen in den ersten Sekunden, dass es eine KI ist, was wir auch nicht verschleiern. Aber: Sie hören kein abgehacktes Roboter-Deutsch, sondern eine flüssige, freundliche Stimme.
Sie können sich vor der Inbetriebnahme zwischen mehreren Stimmprofilen entscheiden – warm-mütterlich, sachlich-professionell oder jung-freundlich.
Eine berechtigte Sorge – und genau deshalb empfehlen wir, die digitale Assistentin nicht statt Ihres Praxisteams einzusetzen, sondern als Ergänzung: Sie übernimmt die Anrufe, die sonst auf der Mailbox landen würden. Während der Sprechzeit kann weiterhin Ihr Team persönlich abnehmen.
Außerhalb der Öffnungszeiten oder bei Spitzenlast (z. B. Montagvormittag) ist die Frage nicht „digital oder persönlich" – sondern „digital oder gar nicht erreichbar". Die meisten Tierhalter:innen sind dankbar, überhaupt jemanden ans Telefon zu bekommen.
Die digitale Assistentin ist bewusst zurückhaltend programmiert: Sie gibt keine medizinischen Diagnosen, keine Behandlungsempfehlungen und keine verbindlichen Preise außerhalb der Standardleistungen.
Bei jeder Frage, die sie nicht klar beantworten kann, sagt sie sinngemäß: „Das kann ich Ihnen leider nicht direkt beantworten. Soll ich einen Rückruf von der Praxis vereinbaren?" Sie erfasst dann Anliegen, Name und Telefonnummer und gibt das strukturiert an Ihr Team weiter.
Hinweise auf einen möglichen Notfall haben in der Konfiguration höchste Priorität. Die Assistentin achtet unter anderem auf Begriffe und Beschreibungen, die Ihre Praxis im Vorfeld festlegt.
Wird ein solcher Hinweis erkannt, folgt die Assistentin dem mit Ihrer Praxis vereinbarten Notfall-Ablauf, beispielsweise einer sofortigen Weiterleitung oder dem Hinweis auf den zuständigen Notdienst. Sie stellt keine Diagnose und ersetzt keine tierärztliche Einschätzung.
Mehrere Notfall-Nummern und ihre Reihenfolge können bei der Einrichtung hinterlegt und vor der Live-Schaltung getestet werden.
Das ist die wichtigste Frage – und ich beantworte sie offen: Eine KI kann grundsätzlich Fehler machen, kein System ist zu 100 % perfekt. Deshalb ist die Notfall-Logik bewusst vorsichtig programmiert: Im Zweifel leitet sie lieber einmal zu viel weiter als einmal zu wenig.
Zusätzlich gibt es zwei Sicherheitsnetze: Erstens bekommen Sie nach jedem einzelnen Anruf eine Zusammenfassung per E-Mail – Sie sehen also, was die Assistentin getan hat. Zweitens kann jede anrufende Person jederzeit selbst sagen „Bitte verbinden Sie mich direkt", was zur sofortigen Weiterleitung führt.
Eine hundertprozentige Erkennung kann nicht zugesichert werden. Deshalb werden die Notfallwege gemeinsam getestet, regelmäßig überprüft und so gestaltet, dass Anrufende bei Bedarf ausdrücklich eine Weiterleitung verlangen können.
Das hängt von der vereinbarten Konfiguration und der datenschutzrechtlichen Zulässigkeit ab. Möglich sind strukturierte Zusammenfassungen und Transkripte; Audio-Aufzeichnungen werden nur eingesetzt, wenn dies ausdrücklich vereinbart, technisch aktiviert und rechtlich korrekt umgesetzt ist. Zugriffe und Löschfristen werden vorab festgelegt.
Die Kosten lassen sich nur seriös vergleichen, wenn Aufgaben, Arbeitszeit und tatsächliches Anrufvolumen bekannt sind. Unsere Lösung beginnt bei 149 € pro Monat und kann – je nach Konfiguration – auch außerhalb der Öffnungszeiten Anrufe annehmen.
Aber: Die digitale Assistentin ersetzt keinen Menschen. Sie ergänzt Ihr Team. Erfahrene Tierarzthelfer:innen machen weit mehr als telefonieren – sie betreuen Tiere im Wartezimmer, beruhigen verängstigte Tierhalter:innen, assistieren bei Routineuntersuchungen.
Ob sich die Lösung rechnet, prüfen wir anhand Ihrer eigenen Anrufliste und der Aufgaben, die automatisiert werden sollen. Eine bestimmte Einsparung oder Zahl zusätzlicher Patienten wird nicht versprochen.
In Österreich gibt es mehrere Förderprogramme, die Digitalisierungsmaßnahmen von kleinen und mittleren Unternehmen unterstützen – auf Bundesebene (z.B. KMU.DIGITAL) wie auch auf Landesebene (z.B. DIGITAL.PLUS in Oberösterreich, ERFOLG.PLUS der WKOÖ). Welche Förderung für Ihre Praxis aktuell greift, hängt vom Bundesland, der Projektgröße und der jeweiligen Budgetlage des Förderprogramms ab.
Ich prüfe mit Ihnen individuell, welche Option aktuell verfügbar und realistisch ist, und unterstütze Sie bei der Antragstellung – ohne Ihnen Beträge zu versprechen, die später nicht halten.
Wir rechnen in Gesprächsminuten: Im Start-Tarif sind 200 Minuten pro Monat inklusive, im Standard 500 Minuten und im Pro 900 Minuten. Die beispielhaften Anrufzahlen auf der Website rechnen mit 1,5 Minuten durchschnittlicher Gesprächsdauer; Ihr tatsächlicher Verbrauch hängt von den Gesprächen ab.
Ob das Kontingent für Ihren Betrieb reicht, hängt von Anrufzahl und Gesprächsdauer ab. Liegt ein Monat darüber, kostet jede weitere Minute 0,39 € und wird auf der Rechnung ausgewiesen. Bei dauerhaft höherem Volumen kann der Tarif angepasst werden.
Datenschutz wird für jeden Einsatz konkret geprüft und vertraglich geregelt. Wir dokumentieren die beteiligten Anbieter, Zwecke, Datenstandorte, Zugriffe und Löschfristen. Je nach gewählter Technik kann auch eine Verarbeitung außerhalb des EWR stattfinden; dafür müssen die jeweils erforderlichen Garantien vereinbart werden.
Wenn KORKI Solutions Daten im Auftrag Ihrer Praxis verarbeitet, schließen wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Welche Konfiguration für Ihre Praxis rechtlich passt, sollte vor der Live-Schaltung anhand des konkreten Einsatzes geprüft werden.
Ja. Sie behalten Ihre bestehende Praxisnummer. Wir richten eine Weiterleitung ein, die so funktioniert, wie Sie es wünschen:
Welche Variante zu Ihrer Praxis passt, klären wir im Erstgespräch.
In der Regel brauchen Sie keine neuen Geräte und müssen nichts auf Ihrer Praxis-Software installieren. Die technische Umsetzung hängt jedoch von Ihrer Telefonanlage und den gewünschten Schnittstellen ab. Zusammenfassungen können per E-Mail zugestellt werden; eine direkte Kalenderbuchung ist möglich, wenn der verwendete Kalender eine geeignete Schnittstelle bereitstellt.
Vom Erstgespräch bis zur Inbetriebnahme rechnen wir mit zwei bis drei Wochen:
In den ersten Wochen nach der Inbetriebnahme schauen wir gemeinsam in die Anruf-Protokolle und justieren nach. Sie sind nicht allein gelassen.
Beim aktuellen Pilot-Angebot ist das Monatsabo monatlich kündbar. Für reguläre Verträge ist eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten vorgesehen; danach ist eine monatliche Kündigung möglich. Maßgeblich sind immer das konkrete Angebot und der unterschriebene Vertrag.
Ja, und das empfehlen wir sogar. Im kostenlosen Erstgespräch zeige ich Ihnen einen Demo-Anruf live – Sie hören die Stimme, Sie können selbst sprechen, Sie sehen die strukturierte Auswertung. Erst wenn Sie überzeugt sind, gehen wir in die individuelle Konfiguration für Ihre Praxis.
Schreiben Sie uns – wir antworten persönlich, nicht in Standardphrasen.
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